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+++ Brüssels Elektrifizierungsplan gefährdet Europas Industriestandort +++

  • 18. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan mit einem Elektrifizierungsziel von 46 Prozent bis 2040 sowie Vorschläge zur Überarbeitung des EU-Emissionshandels vorgelegt. Dazu erklärt das Mitglied des Europäischen Parlaments Volker Schnurrbusch: 


„Die Kommission verkauft einen weiteren dirigistischen Umbau unserer Energieversorgung als Programm für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Tatsächlich drohen neue Kosten, neue Vorgaben und neue Abhängigkeiten. Wer Industrie, Verkehr und Gebäude nach einer politisch festgesetzten Zielquote elektrifizieren will, ohne ausreichend günstige und verlässliche Energie, leistungsfähige Netze und ohne Speicherkapazitäten, setzt Arbeitsplätze, Wertschöpfung und den Wohlstand der Bürger aufs Spiel.


Europa braucht keine immer engere CO₂-Bewirtschaftung und keine staatliche Bevorzugung sogenannter sauberer Energien, sondern Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit und marktwirtschaftlichen Wettbewerb. Brüssel muss die Energiekosten senken, Kernkraft und andere verlässliche Energieträger gleichberechtigt zulassen und fördern und den Mitgliedstaaten ihre energiepolitische Souveränität zurückgeben. Europas Industrie wird nicht durch immer neue Zielquoten, Subventionsprogramme und Lenkungsvorgaben gerettet, sondern durch bezahlbare Energie und unternehmerische Freiheit.“

 

 
 
 

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