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+++ Kerosin wird Mangelware, grüne Ersatzstoffe heben nicht ab! +++

  • Autorenbild: Volker Schnurrbusch
    Volker Schnurrbusch
  • 24. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Zur öffentlichen Anhörung zu Flugzeugkraftstoffen, die ohne fossile Rohstoffe hergestellt werden (SAF), erklärt das Mitglied des Europäischen Parlaments Volker Schnurrbusch:


Der für Verkehr und Tourismus zuständige EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas beschwor heute zwar, daß es keine Kerosin-Knappheit gebe, doch gleichzeitig fragt er in den Mitgliedstaaten nach dem Bestand an Notfallreserven. Der Krieg gegen den Iran bringt die Luftfahrtbranche in neue Turbulenzen, denn die viel beschworenen Ersatzstoffe bleiben ein grüner Wunschtraum.


„Die heutige Anhörung im Europäischen Parlament bestätigt, was wir seit Jahren sagen: Die politisch verordnete Umstellung auf sogenannte nachhaltige Flugzeugkraftstoffe ist ein Luftschloss. Es gibt schlicht nicht genug auf dem Markt, und die vorhandenen Mengen sind um ein Vielfaches teurer als herkömmliches Kerosin. Dazu kommen unsinnige Importverbote für Treibstoffe aus den USA, weil sie den übertriebenen CO2-Auflagen der EU nicht entsprechen. Die Briten können dank Brexit auch flexibler und günstiger einkaufen, während EU-Bürger und Betriebe das Nachsehen haben.


Die Realität holt damit die ideologisch getriebene Klimapolitik der EU ein. Statt marktwirtschaftlicher Vernunft erleben wir erneut eine Politik der Wunschvorstellungen, die weder technologisch noch ökonomisch tragfähig ist.


Die Leidtragenden sind am Ende die Bürger und die Wirtschaft. Steigende Ticketpreise, sinkende Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrt und eine zunehmende Abhängigkeit von staatlichen Subventionen sind die absehbaren Folgen. Wer weiterhin an diesen grünen Illusionen festhält, gefährdet Arbeitsplätze und Mobilität in Europa. Wir brauchen endlich eine realistische Energie- und Verkehrspolitik, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Innovation gleichermaßen berücksichtigt – statt ideologischer Experimente auf Kosten der Menschen.“

 
 
 

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