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+++ Klimapolitik auf Sand gebaut: Europas Industrie darf nicht länger für ein widerlegtes Horrorszenario geopfert werden +++

  • Autorenbild: Volker Schnurrbusch
    Volker Schnurrbusch
  • 28. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Das internationale Forschungsprogramm WCRP hat sein Extremklimaszenario RCP8.5 zurückgezogen. Das WCRP entwickelt Klimamodelle für den Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC). Dazu erklärt das Mitglied des Europäischen Parlaments Volker Schnurrbusch:

„Jahrelang wurde Europas Industrie mit immer neuen Klimavorgaben überzogen – begründet mit einem apokalyptischen Szenario, das nun offenbar selbst von der Wissenschaft nicht mehr als tragfähige Grundlage fortgeführt wird. RCP8.5 war nie ein realistischer Zukunftspfad, sondern eine rechnerische Extremsimulation. Trotzdem wurden mit genau dieser Angstkulisse der Green Deal, CO₂-Abgaben, Verbrennerverbot, Dekarbonisierungspflichten und ein bürokratischer Umbau unserer Wirtschaft gerechtfertigt. Das Ergebnis sehen wir längst: explodierende Energiekosten, Investitionsflucht, Druck auf die Automobilindustrie und ein Niedergang energieintensiver Branchen. Europas Klimapolitik hat nicht das Klima gerettet, sondern den Industriestandort geschwächt.


Wenn die Grundlage der Panikpolitik wegbricht, muss auch die Politik Konsequenzen ziehen. Wir brauchen keine weitere Verschärfung unrealistischer Klimaziele, sondern eine ehrliche Neubewertung von Kosten und Nutzen. Während China, Indien und die USA ihre Interessen verfolgen, fesselt Brüssel unsere Betriebe mit Verboten, Auflagen und moralischer Selbstüberhöhung. Wer Wohlstand, Arbeitsplätze und technologische Souveränität erhalten will, muss den Green Deal stoppen, bezahlbare Energie sichern, Kernkraft wieder ermöglichen und der Industrie Luft zum Atmen geben. Die Zeit der Klimapanik ist vorbei – jetzt ist Realismus gefragt.“


 
 
 

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