+++ Minijob-Abschaffung wäre ein Frontalangriff auf Tourismus und Gastgewerbe +++
- 8. Juli
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Zu den Auswirkungen der weitgehenden Abschaffung der Minijobs auf die Tourismusbranche erklärt der tourismuspolitische Sprecher der ESN-Fraktion, Volker Schnurrbusch:
„Wer Minijobs weitgehend abschaffen will, trifft nicht abstrakte Statistiken, sondern ganz konkret Hotels, Restaurants, Cafés, Pensionen, Freizeitbetriebe und viele Familienunternehmen im Tourismus. Gerade diese Branche lebt von Flexibilität: Saisonspitzen, Wochenenden, Ferienzeiten und Veranstaltungen lassen sich nicht mit immer neuen Abgaben und bürokratischen Vorgaben bewältigen. Für viele Beschäftigte ist der Minijob zudem eine wichtige und unkomplizierte Zusatzeinnahme. Ihn ausgerechnet jetzt faktisch zu beseitigen, geht völlig an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei.
Die Bundesregierung darf das Rentenpaket nicht zu einem Belastungspaket für Arbeitnehmer und Betriebe machen. Wer flexible Beschäftigung verteuert oder verdrängt, riskiert weniger Angebote, kürzere Öffnungszeiten, mehr Druck auf Stammpersonal und am Ende eine Zunahme von Schwarzarbeit. Statt arbeitende Bürger und kriselnde Betriebe weiter zur Kasse zu bitten, brauchen wir Entlastung bei Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die Minijobs müssen erhalten bleiben.“
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