+++ Wenn selbst EU-Kommissare an der Ladesäule stranden: Brüssels Mobilitätswende scheitert an der Realität +++
- Volker Schnurrbusch

- vor 6 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
EU-Kommissare klagen über regelmäßige Ladepausen für E-Autos ihrer Dienstwagenflotte. Dazu erklärt das Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Tourismus Volker Schnurrbusch:
„Die Meldung ist entlarvend: Ausgerechnet jene EU-Kommission, die Bürgern und Unternehmen mit immer neuen Vorgaben den Verbrenner madig macht, scheitert im eigenen Alltag an Reichweite, Ladezeiten und fehlender Praxistauglichkeit. Wenn schon die Brüsseler Spitzenbeamten auf der Strecke zwischen Brüssel und Straßburg unfreiwillig Zeit an der Ladesäule verlieren, zeigt das doch: Die ideologisch verordnete Mobilitätswende funktioniert nicht einmal unter den privilegiertesten Bedingungen.
Was für Kommissare eine lästige Verzögerung ist, bedeutet für Handwerker, Pendler, Familien und kleine Unternehmen echte Kosten, verlorene Arbeitszeit und eingeschränkte Freiheit. Europa braucht Technologieoffenheit statt Verbotsfantasien, verlässliche Infrastruktur statt grüner Symbolpolitik und eine Verkehrspolitik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Die ESN-Fraktion steht für eine Mobilitätspolitik mit Vernunft: Der Bürger muss fahren können, wann und womit er will – nicht wann Brüssel es erlaubt und die Ladesäule es zulässt.“




Kommentare